Handdesinfektion

 

Die Händedesinfektion ist definiert als eine Maßnahme zur Keimverminderung auf Händen und gegebenenfalls Unterarmen mit chemischen Mitteln. Das Verfahren zur Händedesinfektion wird noch einmal in die hygienische Händedesinfektion und die chirurgische Händedesinfektion unterteilt.

In beiden Fällen müssen die entsprechenden Desinfektionsmittel mindestens eine bakterizide und eine levurozide Wirksamkeit aufweisen (levurozid = Wirksamkeit gegenüber Hefepilzen). Darüber hinaus können sie auch gegen verschiedene Viren aktiv sein, wobei hier die drei Abstufungen begrenzt viruzid, begrenzt viruzid PLUS und viruzid zu beachten sind.

Die hygienische Händedesinfektion ist ein nach europäischen Normen (EN 1500) standardisiertes Verfahren, bei dem eine ausreichende Menge eines geeigneten Desinfektionsmittels auf die Hände aufgetragen und mindestens 30 Sekunden verrieben wird.

Wichtig ist, dass die Hände über den gesamten Zeitraum feucht gehalten werden und alle Bereiche der Hand ausreichend benetzt sind. Wird die hygienische Händedesinfektion fehlerhaft durchgeführt, kann die Desinfektion nicht ihre vollständige Wirkung entfalten.

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